„Die Große Knotenkunde“ – Alles über die Krawatte und das Binden von Krawattenknoten

Freitag, den 16.11.2012, 20 Uhr

Gar nicht so einfach, der Krawatte einen ordentlichen Knoten zu verpassen: Das dachte sich auch der Kulturverein Albersdorf und veranstaltete seine „Große Knotenkunde“, bei der es um Tricks und Tipps rund um den Schlips ging.  Experte war Henning Jürgensen von der Firma Festgarderobe Laue in Tellingstedt, der die rund 20 interessierten Männer und Frauen im Café Ambiente glänzend unterhalten hat.

 

Es ging relativ einfach los mit dem Four-in-hand, auch als Vierspänner bekannt. Nachdem  Henning Jürgensen den Knoten gezeigt hat, ging er von Tisch zu Tisch, um Nachfragen der Gäste individuell zu beantworten. Ganz wichtig sei Tipp: „Den Knoten immer festziehen – und üben, üben, üben.“ Das konnten die Teilnehmer dann auch bei Knoten Nummer zwei, dem doppelten Windsor. Anschließend knotete Henning Jürgensen das Meisterstück, den Merowinger. „Ein Knoten  für Fortgeschrittene und Profis.“ Er wird – im Gegensatz zu fast allen anderen Knoten – mit dem schmalen Ende gebunden und ist ein sogenannter invertierter Knoten, der seine Windungen nicht versteckt. Eines ist ganz klar: Wer den Merowinger sauber binden kann und sich damit auf einer Party sehen lässt, wird schnell zum Gesprächsthema. Und für die Absolventen der „Großen Knotenkunde“ steht ohnehin fest: Der nächste Ball kann kommen, denn der doppelte Windsor sitzt. Es muss ja nicht gleich der Merowinger sein.

Henning Jürgensen (Mitte) zeigt Sönke Harders und Simone Stender-Ahadid die Tricks fürs Knotenbinden.