Kinotag in Albersdorf

 

Freitag, den 11.2.2011: Kinotag im ehemaligen Soldatenheim in Albersdorf.

Wir zeigen 2 Filme des regionalen Regiesseurs Lars Jessen. Als ersten Film werden wir „Am Tag als Bobby Ewing starb“ aus dem Jahre 2005 zeigen. Es folgt „Die Schimmelreiter“ aus dem Jahr 2008:

Auf die lange Lars Jessen Filmnacht hatte ich mich schon gefreut, obwohl ich beide Filme noch nicht kannte. Aber ich hatte einige Kommentare von Freundinnen gehört, die mich neugierig und gespannt auf den Abend warten ließen.

Dieser begann denn auch gleich nach dem Eintritt mit Popcorn-Geruch aus der Retro-Popcornmaschine und Getränkeausschank im Foyer. Im Saal waren Tische und Stühle in kleinen Gruppen zusammengestellt und die Verdunkelung ließ den Raum im Dämmerlicht wie einen Kinosaal wirken.

Zur Eröffung des Abends begrüßte uns Sönke Harders mit einer Video-Grußbotschaft des Regisseurs Lars Jessen, der sich über diese Ehrung seiner Filme in Albersdorf freute und uns einen schönen Abend wünschte.

Anschließend wurde „Am Tag als Bobby Ewing starb“ gezeigt, die Bild- und Tontechnik waren sehr gut und ich fühlte mich in die Achtziger Jahre zum Kampf gegen das AKW Brokdorf zurückversetzt. Der Film hat mir viel Spaß gemacht und in der anschließenden Pause konnten wir uns für „Die Schimmelreiter“ stärken.

Dieser Film war für mich während des Sehens nicht sofort voll verständlich, erst durch späteres Diskutieren und Reflektieren erschloss sich mir seine Aussage. Die Landschaftsaufnahmen aus der Gegend hier passten sehr gut in die Stimmung des Filmes und ich konnte viele Orte wiedererkennen, das war auch ein witzges Gefühl…

Viel Spaß hat auch Silke Tiessen-Klaas als „Mädchen mit dem Bauchladen“ gemacht, die in typischer Kinomanier Kleinigkeiten zum Naschen anbot…

Für mich war es ein rundum gelungener Filmabend auf den ich mich zu Recht gefreut hatte!

Marret